Informationen der aktiven Feuerwehr

Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Blowatz wurde vom Wechsel der Wehrführung geprägt. Kamerad Niels Harder(31) wurde in harmonischer Atmosphäre einstimmig bei einer Enthaltung zum neuen Wehrführer gewählt. Vorausgegangen war der Rücktritt von Wehrführer Tino Schomann. Schomann, der seit drei Jahren auch Bürgermeister von Blowatz ist, hatte sein Amt mit 19 Jahren angetreten und 10 Jahre inne.
Harder ist als stellvertretender Amtswehrführer mit seiner neuen Materie bereits bestens vertraut.
Der stellvertretende Wehrführer Frank Scholz wurde in seinem Amt bestätigt.
In 2016 rückte die Feuerwehr zu 15 Einsätzen aus. Darunter waren nur zwei Brandereignisse. Der Trend zu immer mehr technischer Hilfeleistung setzt sich damit fort. Durchschnittlich wurde der Einsatzort innerhalb von 10 Minuten nach Alarmierung mit acht Einsatzkräften erreicht.
Die Jugendwehr unter der Leitung von Jugendwart Olaf Reinike wird regelmäßig von ca. 20 Kindern und Jugendlichen besucht. Die Jahreshauptversammlung der Jugendwehr folgt noch, dort folgen weitere Informationen.
Aus der Jugendwehr wurden Sven Behling und Jakob Reinike neu aufgenommen. Simon Wüstefeld wechselte von der Feuerwehr Selmsdorf aus nach Blowatz.
Beförderungen erhielten Lisa Behling, Thilo Hartig, Christian Schacht und Marco Woydt.
Rene Bangel und Christine Köhler wurden für 30-jährige Mitgliedschaft in einer Feuerwehr geehrt.
Dirk Burmeister erhielt das Brandschutz-Ehrenzeichen am Bande in Silber für 25-jährige Mitgliedschaft in einer Feuerwehr.

Blowatz Am 6. Februar 2016 führten wir gemeinsam mit den Stover Kameraden eine Atemschutzübung in der alten Dorfgaststätte durch.

Das Grundstück der alten Dorfgaststätte hat die Gemeinde vor einigen Wochen gekauft, um dort ein Dorfgemeinschaftshaus zu bauen. Die alte Dorfgaststätte wird Ende Februar abgerissen. Sie ist schon seit über 20 Jahren ohne Nutzung. Nun hat sie ein letztes Mal gedient. Denn wann hat man schon mal Gelegenheit, in einem echten Haus Türen gewaltsam zu Öffnen oder mit Wasser am Rohr zu üben.

Kameraden bei der Lagebesprechung. Im Hintergrund die alte Dorfgaststätte.

Unter der Anleitung von Niels haben drei Trupps diese Dinge geübt.

Die anderen Kameraden übten parallel das korrekte Anleitern mit der vierteiligen Steckleiter und der dreiteiligen Schiebleiter.

Hat Spaß gemacht und kommt sobald in dieser Form nicht wieder. Tschüß, alte Dorfgaststätte!

Das war Premiere: Am Sonnabend, dem 28. September 2013 übten über 150 Einsatzkräfte am Boiensdorfer Werder unter der Leitung von Niels Harder die Bekämpfung einer Ölhavarie.

Als amtierender Amtswehrführer war das sein Job.

Die Übung begann um 8Uhr mit der Alarmierung der FFW Stove, in deren Gebiet die Havarie auftrat. Rasch wurde die FFW Blowatz nachalarmiert und dann ging es, zunächst unsichtbar, Schlag auf Schlag: Feuerwehren aus Neuburg, Bad Kleinen, Wismar und Klütz treffen nach teilweise langer Anfahrt ein. Das THW kommt, die Malteser, der Einsatzleitwagen des Landkreises. Zum Schluss sind etwa 150 Mann im Einsatz und drängen sich fast auf dem Park- und Campingplatz am Boiensdorfer Werder.

Der Einsatz wird von Mitarbeitern des Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt aus Schwerin, darunter der stellvertretende Leiter Frank Müller, sowie den Leitern der Fachdienste Umwelt und Veterinärwesen der Kreisverwaltung und Mitgliedern des Katastrophenschutzstabes und der Bundeswehr beobachtet.

Fast drei Stunden dauert es, bis alle da sind und das Konzert der Kräfte soweit koordiniert ist, dass die Ölsperre ausgebracht werden kann. Das ging dann ziemlich schnell.

Parallel wurde, zum Glück als "Trockenübung", der Umgang mit einer großen Zahl verölter Vögel geprobt. Da nur 1% der Tiere gerettet werden kann, wenn sie einmal Öl im Gefieder haben, würde der Naturschutz im Ernstfall alles daran setzen Vögel daran zu hindern, in den kontaminierten Bereich zu gelangen. Und sei es mit dem Knallen von Schrotflinten.

Verölten Vögeln können die Veterinäre eigentlich nur ein schnelles Ende bereiten um sie vor einem langsamen, qualvollen Tod zu bewahren.

Gegen 13:30 Uhr ist fast alles wieder eingepackt und die Übung beendet. Möge uns der Horror eines Realeinsatzes erspart bleiben.

Gleich zwei Kameraden besuchen in dieser Woche die Landesschule für Brand- und Katastrophenschutz in Malchow.

Kamerad Johann Hartig, der bereits Gerätewart ist, erwirbt die Qualifikation zum Gruppenführer.

Kamerad Frank Scholz qualifiziert sich zum Leiter einer Feuerwehr, um sein Amt als stellvertretender Wehrführer qualifiziert ausfüllen zu können.

 Johann Hartig in der LSBK beim Gruppenführerlehrgang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch weitere Bilder:

Jede Feuerwehr sollte Kameraden haben, die in einen Chemikalien-Schutzanzug (CSA) steigen können.
Die Kameraden Olaf (Bild Mitte) und Frank lüfteten am Rande eines Lehrgangs das Geheimnis um den Astronauten und sein Deodorant. Festgestellt wurde: Der Astronaut an sich riecht nicht. Wenn er jedoch seinem Anzug entsteigt, dann hilft KEIN Deo.
Liebe Damen, bleibt doch lieber beim Feuerwehrmann, er riecht einfach besser, jedenfalls nicht SO!

Drei Männer in Schutzkleidung gegen Chemikalien

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