Na ja, wir haben 2015 und im Weltraum waren wir auch nicht... Aber immerhin in drei Nachbargemeinden!!!

Einer unklaren Alarmmeldung zufolge lag ein Baum auf der Straße zwischen Farpen und Rohlstorf. Wer sich auskennt weiß, dass Rohlstorf zur Gemeinde Hornstorf gehört und der Weg dorthin durch die Gemeinden Krusenhagen ODER Neuburg führt. Wir entschieden uns für die Strecke über Krusenhagen und wurden dort auch fündig. Kurz vor Gagzow (Gemeinde Krusenhagen) lag ein Baum quer. Eines von vielen Opfern von Orkantief Nilkas. Schwups die Sägen raus und nach fünf Minuten war wieder freie Fahrt für die freien Bürger, die schon darauf warteten. Und die Kameraden der örtlichen Wehr haben gar nichts gemerkt....

Wir sind dann nicht umgedreht zum Gerätehaus, sondern wollten die andere in Frage kommende Strecke prüfen. Also sind wir auf Rundkurs gegangen. Gagzow - Rohlstorf - Kartlow - ... Bis Kartlow kamen wir nicht, denn dort lagen auch Bäume auf der Straße, und wir machten uns ans Werk. Diesmal waren wir im Gebiet der Hornstorfer Kameraden. Und von Kartlow kamen uns die Neuburger Kameraden entgegen, denn Kartlow gehört schon zur Gemeinde Neuburg. Sie hatten weitere Bäume zu bewältigen, so dass es etwas dauerte, bis wir uns trafen.

Nach einem freundlichen Hallo und einer Erklärung, weshalb wir fremd gegangen waren, fuhren wir zurück zum heimischen Gerätehaus. Dort begrüßten uns Dietmar mit warmer Bockwurst und Tina mit frischen Pfannkuchen. Das tat gut.

Und unsere eigene Gemeinde? Nur eine mächtige Pappel hats erwischt, an der Landstraße zwischen Wodorf und Blowatz. Aber die war auf den Acker gefallen, nicht auf die Straße. Keine Gefahr, also kein Fall für die Feuerwehr.

 

Frank Scholz

 

Seit dem 9. Januar zieht Sturmtief "Felix" über Norddeutschland hinweg. Die Gemeinde Blowatz kommt wieder einmal gimpflich mit geringen Schäden davon. Nur zweimal mussten wir ausrücken, und beide Male ging es um kleine Bäume, die quer über der Straße lagen, aber weiter keinen Schaden angerichtet hatten.

Spitzpappel, vom Sturm auf den Acker gefällt

Die hier zu sehende Spitzpappel fiel am Sonnabend, den 10. Januar spät abends auf Radweg und Acker bei Wodorf. Zum Glück entstand kein weiterer Schaden. Die Feuerwehr brauchte nicht ausrücken.

3. Mai 2014, 17:05Uhr: Unerwartetes Anbaden für die Blowatzer Feuerwehr.

Die junge Reiterin stand bis zum Bauchnabel im Wasser des Breitlings neben ihrem Pferd "Julian" und war völlig aufgelöst und durchgefroren.

Denn zu dem Zeitpunkt, als wir eintrafen, war schon einige Zeit vergangen, seit sie ihren schwarzen Wallach in den Modder des Breitlings bei Strömkendorf geführt hatte.

Wir erlösten sie von ihrer Wache und gaben ihr erstmal eine warme Decke.

Wallach Julian im Wasser

Mit dem eingesunkenen und unterkühlten Tier hatten wir es schwerer. Es konnte erst nach einer Weile mit Hilfe untergezogener Feuerwehrschläuche und der vereinten Kraft von 15 Mann, Feuerwehrkameraden und Freunden des Pferdehalters, an das tragende Ufer gezogen werden. Dort konnte sich der völlig erschöpfte Wallach dann aus eigener Kraft aufrichten und seinen herbeigeholten Pferdeanhänger besteigen.

Am 25. Mai 2014 haben wir geübt, was hoffentlich nie passiert: Die Schule brennt.

Es handelte sich um eine gemeinsame Übung unserer Wehr mit den Stover Kameraden. Schließlich gehen in die Schule auch Schüler beider Gemeinden.

Für die Schüler begann es ganz arglos mit Brandschutzerziehung in den Klassen, als auf einmal Qualm durch die Schule zog. Was dann passierte, sieht man am besten auf den folgenden Fotos:

17. April 2014: Schon wieder ein Brand - zum Glück nicht von der bedrohlichen Sorte. Um 19:37Uhr wurde die Feuerwehr Blowatz zum Brand eines Baumes am Weg von Blowatz nach Damekow gerufen. Es brannte eine hohle, alte Weide, die rasch mit dem Löschwasservorrat an Bord und dem Schnellangriff gelöscht werden konnte.

Lösachen einer brennenden, hohlen Weide

Kein allzu bedrohlicher Einsatz, wie man den fröhlichen Kameraden Johann und Frank vom Angriffstrupp hier deutlich ansieht.

Die Brandursache war nicht ganz so harmlos: Am Brandort konnte die geplatzte Dose eines hochentzündlichen Deosprays sichergestellt werden. Vermutlich Kinder hatten mit Feuerzeug und Deospray gefährliche Experimente veranstaltet. Dasselbe "Spielchen" an einem anderen Ort hätte schwere Folgen haben können...