Ein bisschen aufgeregt war er schon, aber dann konnte es überzeugender nicht kommen: Wehrführer Tino Schomann wurde mit 19 Stimmen der 19 anwesenden aktiven Kameraden wieder gewählt.

Vor sechs Jahren war es in den Augen einiger doch ein Wagnis, einen gerade mal 19 Jahre jungen Mann zum Gemeindewehrführer zu wählen. Das Wahlergebnis zeigt, dass sich das Wagnis gelohnt hat. Mit Tino Schomann hat die Feuerwehr Blowatz einen sehr engagierten und zugleich klugen Führer, der auch durch seine unaufgesetzte, natürliche Autorität überzeugt.

Von Vorteil ist natürlich auch, dass er als ortsansässiger Landwirt praktisch immer Einsatzbereit ist. Das ist leider bei vielen Kameraden, die auswärts arbeiten, anders.

Tino - auf die nächsten sechs Jahre!

 


Frank Scholz

War das ein schöner Tag! Am 25. August 2012 war Kreisfeuerwehrmarsch, ausgerichtet von Kreisfeuerwehrverband und diesesmal von den Kameraden aus Lübow. Unsere Aktiven errangen den 2. Platz (der erste ging nach Poel), die Jugend den 6., und das von über 20 Mannschaften. Wir können sehr zufrieden sein!

Morgens früh regnete es noch und üble Erinnerungen an das vergangene Jahr kamen hoch. In 2011 waren wir Ausrichter des Marsches - und es regnete den ganzen Tag. Ein echtes Vergnügen war das nicht.

Diesmal stimmte alles. Der Regen hörte auf, die pralle Sonne hielt sich während des Marsches aber noch zurück, bei der Siegerehrung am frühen Nachmittag war sie dann aber voll da.

Vor 100 Jahren nannte man soetwas "Kaiserwetter", vor 70 Jahren dann "Bombenwetter" - in Angst, denn die feindlichen Bomberpiloten hatten besonders gute Sicht... Und heute ist es einfach nur schön!

Der Marsch führte durch das Gebiet der Gemeinde Lübow. Wieder mal was neues kennengelernt.
Die Stationen: Knoten vorführen auf dem Spielplatz von Levetzow. Spaßstation: An einer Waldniederung galt es Wasser durch ein "Lübecker Hütchen" in einen ausgrollten Schlauch zu schöpfen und dann am Ende des Schlauches wieder herauszuholen und in eine Bütte zu füllen. Nach zwei Minuten wurde der erzielte Wasserstand mit dem Gliedermaßstab vermessen.

Am anderen Ende des Waldes galt es, auf einem See mit dem Schlauchboot möglichst schnell eine Boje zu umfahren. Dann war eine Scheibe von einem Baumstamm abzusägen. Das musste möglichst schnell gehen und dann sollte die Scheibe auch noch 400 Gramm wiegen. Wenigstens etwa... Schließlich hatten die Lübower Kameraden ein Bilderrätsel für uns: Bekannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Die Aktiven hatten Erwin Sellering (Ministerpräsident), Udo Lindenberg, Torsten Gromm (Kreiswehrführer), Heino Kalkschiess (Landesbrandmeister) und Angela Merkel zu identifizeiren. Bei der  Jugend waren es ebenfalls Torsten Gromm und Heino Kalkschiess, ferner Klaus-Uwe Will (Kreisjugendwart), Phillip Lahm (Fußballer ) und Die Atzen (Musik).
Na ja, es wurden jedenfalls alle erkannt.

Auf dem Platz hinter der Feuerwehr konnten sich dann alle erstmal ausruhen und mit einem kostenlosen Tellerchen Erbsensuppe stärken (gesponsert vom Kreisfeuerwehrverband, Nachschlag exklusive). Aber es gab ja auch noch einen Grillstand und einen Wagen mit lecker Eis!

Ja, und nach dem rundum erfreulichen Ergebnis für die Feuerwehr Blowatz ging es zurück nach Hause.

 

 

 

 

Mit Schmerzen wurde er gegeben: Unser alter Anhänger von 1966... Mehrere Versuche, ihn umzubauen, scheiterten am Ende an der zu geringen Zuladung. Für Feuerwehrzwecke nicht mehr zu verwenden...

Neuer Eigentümer vor seinem Anhänger

Jetzt ist er -gegen eine Spende an den Förderverein- weg, aber in guten Händen. Roland aus Königs-Wusterhausen ist Sammler. Er kam am 13. Juli zünftig mit seiner alten Werksfeuerwehr, die aus der Schweiz stammt, angereist, um in abzuholen. Zu Hause hat er noch so einen, nun baut er aus den zweien einen neuen zusammen, an dem alles stimmt.

Lieber Roland, wir wünschen Dir viel Freude mit dem guten Stück!

 

Frank Scholz

Der frühe Vogel fängt den Wurm: Um 6:30 Uhr gings mit dem Bus ab nach Hamburg.
Wir waren 36 Männer und Frauen, Kameraden, Angehörige und Freunde der Freiwilligen Feuerwehr Blowatz.


Unsere Reisegruppe

 

 

 

 

Erstes Ziel war das Miniatur-Wunderland in der Speicherstadt. Ein Team von Modellbauern, ich vermute mal vorwiegende Männer mit ganz viel "Kind" innendrin, haben dort eine eigene Welt geschaffen. Dort fahren Bahnen, fliegen Flugzeuge, schwimmen Schiffe. Alles ist in Bewegung. Es gibt Tag und Nacht. Aber das wäre noch nichts ohnen die liebevoll und aufwändig gestalteten Kulissen. Häuser, Städte, Wälter, Berge, und überall Menschen. Es müssen zehntausende sein! Und was die so alles treiben! Manches Tun haben die Bastler hinter den Häusern versteckt, für Neugierige lohnt sich daher eine Führung hinter die Kullissen. Ich sage nur: Flotter Dr....

Straßenszene im Miniatur-Wunderland


Mittags wanderten wir dann "ohne Ordnung" die Landungsbrücken ab. Um 13:30 Uhr gings auf die Barkasse. Was wäre ein Hamburg-Ausflug ohne Hafenrundfahrt! Containerriesen fast zum Anfassen, die Köhlbrandbrücke, die Elbphilharmonie. Ob die noch mal fertig wird? Der Fahrtwind war sehr willkommen, denn es war doch etwas schwül.

Hafenrundfahrt


16:30 gings zurück mit Zwischenstop in einem Landgasthof nach Hause.
Satt, erschöpft und voller Eindrücke ging der Tag dann zu Ende.

Frank Scholz

Feuerwehr nebelt Schule ein
Zwei Tage vor den Ferien: Das ist die Zeit, wo in den Schulen nicht mehr strenger Unterricht gemacht wird.
Die Grundschule unserer Gemeinde nutzte diese Zeit für eine realistische Feuerwehrübung.
Am Donnerstag, den 21. Juni setzten Wehrleiter Tino Schomann und die Kameraden Niels Harder, Olaf Reinike, Marco Bangel und Eberhard Kotza im Werkraum der Schule eine Nebelmaschine in Gang. In kürzester Zeit waren die Gänge und das Treppenhaus eingenebelt.
Die Kinder waren nicht in die Übung eingeweiht, so dass einige es tatsächlich mit der Angst zu tun bekamen. Die Angst löste sich aber schnell, als klar wurde, das hier „nur“ geübt wurde. So wurde z.B. gelernt, dass Rauch sich unter der Decke sammelt und man deshalb im Falle eines Falles besser auf dem Boden krabbelt, um noch Luft zu bekommen und etwas sehen zu können.
Zum Abschluss gabs auf dem Schulhof eine ordentliche Nebeldusche, diesmal aber einen Wassernebel. Bei herrlichstem Sonnenschein war das ein Heidenspaß!

Gewonnen! Beim Amtsausscheid am 2. Juni 2012 haben die Kameraden der aktiven Wehr und die Kameradinnen und Kameraden der Jugendwehr überzeugt.

Aktive der FFw Blowatz

Beim Amtsausscheid holten die aktiven Kameraden den 1. Platz. Neu in diesem Jahr: Zu dem klassischen Wettbewerb um den schnellsten Löschangriff gesellte sich diesmal das Knotenmachen als neue Disziplin. Die Kameraden sollen so zeigen, dass sie außer Schnelligkeit auch die einfachen, praktischen Griffe beherrschen. Für die Gesamtwertung wurden der bessere Lauf von zwei "Löschangriffen" und die Zeit für das Anfertigen von sieben verschiedenen Knoten addiert. Für falsche Knoten gabs Minuszeiten.
Während beim "Löschangriff nass" die Stover Kameraden einmal mehr die schnellsten waren, patzten sie bei den Knoten, so dass sich die Blowatzer Kameraden in der Gesamtwertung durchsetzen konnten.

Die älteren Mitglieder der Jugendwehren maßen sich im klassischen "Löschangriff nass" und ebenfalls mit Einsatzknoten. Die Blowatzer Jugend erzielte hier einen ordentlichen 3. Platz, gewonnen haben hier die Nachbarn aus Stove.

 


 

 

 

 

Enorm die Leistungen der Kleinen beim Kids-Wettbewerb. Diesen Wettbewerb gab es das erste Mal. Er ist ein Ausdruck der guten und zunehmend besser werdenden Jugendarbeit in den Wehren.
Es galt zunächst, in bester Teamarbeit auf den roten Kisten eines bekannten Softdrink-Herstellers balancierend eine Strecke zu überwinden, anschließend das Können im Knotenmachen zu demonstrieren und dann noch einen kleinen Löschangriff zusammenzubauen und mit zwei Wasserstrahlen einen Ball in ein Tor zu treiben. Alles hintereinander weg, ohne Pause! Respekt, Respekt!

 

Schade, dass die beiden weiblichen Mannschaften keine Konkurrenz hatten...

Vielen Dank an die Hornstorfer Kameraden für die Ausrichtung und alle Kameraden und ihre Familien, die mitgemacht und Unterstützung geleistet haben.

Hier die Wertungen im Einzelnen:

Löschangriff nass + Knoten Aktive

    Zeit  
1. Platz FFw Blowatz 0:53,59  
2. Platz FFw Stove 0:55,79  
3. Platz FFw Neuburg 1:18  
4. Platz FFw Hornstorf 1:43  
5. Platz FFw Benz 2:11  
       
1. Platz FFw Stove 1:29 Frauenmannschaft

 Löschangriff nass  + Knoten Jugend

    Zeit  
1. Platz Jugendwehr Stove 35,23  
2. Platz Jugendwehr Neuburg 36,76  
3. Platz Jugendwehr Blowatz 49,26  
4. Platz Jugendwehr Hornstorf 56,47  
       
1. Platz Jugendwehr Stove 40,60 Mädchenmannschaft

Kinderwettbewerb

    Zeit  
1. Platz Jugendwehr Hornstorf 4:23  
2. Platz Jugendwehr Blowatz 4:37  
3. Platz Jugendwehr Stove 4:52  
4. Platz Jugendwehr Neuburg 7:00  
5. Platz Jugendwehr Benz 7:01  

 


Frank Scholz



Damit wir auch in Zukunft die an uns gestellten Aufgaben erfolgreich bewältigen können, unsere Effektivität im Einsatzgeschehen weiter zu steigern, sind wir ständig auf der Suche nach neuen Mitgliedern.
Unterstützen Sie uns und werden Sie Aktives Mitglied in unserer Wehr. Sie werden überrascht sein von der starken Gemeinschaft und dem Zusammenhalt innerhalb unserer Kameradschaft. Getreu unserem Wahlspruch:„Einer für alle, alle für einen!“.   
Doch nicht nur eine starke Gemeinschaft  erwartet Sie, sondern auch eine sinnvolle Aufgabe, sowie ein breites Technikspektrum.
Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit unsere Arbeit als förderndes Mitglied oder als Mitglied des Feuerwehrfördervereins Blowatz e.V. zu unterstützen. Auch so tragen Sie einen großen Teil zu einer erfolgreichen Arbeit unserer Feuerwehr bei.
Unsere Wehrführung ist in jedem Fall ein kompetenter Ansprechpartner und kann Ihnen weitere Informationen geben.
Oder Sie besuchen unsere Wehr bei unserem nächsten Übungsdienst im Gerätehaus in Blowatz, jeden letzten Freitag im Monat ab 18.00 Uhr.

von Frank Scholz

Jede Freiwillige Feuerwehr hat einen WehrFÜHRER. Mancher wird da schon stutzig. Sind Feuerwehren etwa rechts? Gar rechtsradikal?
Irgendwie militärisch muss es auf jeden Fall dort zugehen, schließlich tragen die Uniformen und führen Befehle aus.
Auch sonst liest oder hört man ja so manches...

Die Freiwillge Feuerwehr Blowatz wurde am 18. April 1935 gegründet.

Die Gemeinde Blowatz liegt im Landkreis Nordwestmecklenburg (MV-12 km nordöstlich von der Hansestadt Wismar gelegen) und gehört mit 5 weiteren Gemeinden zum Amt Neuburg. Neun Ortsteile sind auf einer Fläche von 3021 ha, zwischen dem Breitling und den Nachbargemeinden Krusenhagen, Neuburg und Boiensdorf verteilt. Über 1200 Einwohner lernen, leben und arbeiten in unseren Dörfern. Das sind Blowatz, Groß Strömkendorf, Wodorf, Heidekaten, Damekow, Dreveskirchen, Robertsdorf, Friedrichsdorf und Alt Farpen.

Die Landstraße L 12 führt von Wismar kommend in Richtung Insel Poel und auf dem Festland durch unsere Gemeinde weiter nach Rerik, Kühlungsborn, Bad Doberan und Rostock. 10 km sind es über Alt Farpen, Neuburg-Steinhausen zur Bundesstraße 105 Wismar - Rostock, sowie rund 10 km zu den Bundesautobahnen A 14 und A 20. Das "Schäfereck" in Groß Strömkendorf und private Zimmervermietungen in Blowatz und Robertsdorf laden zum Urlaub ein. Durch das Baugebiet "Damekower Weg" wächst unser Dorf weiter. Planungen zur Wohnbebauung in Groß Strömkendorf, Blowatz und Lückenbebauung in den kleineren Ortsteilen zeugen von der Zukunft unserer Gemeinde.

Unsere schöne Kindertagesstätte im renovierten ehemaligen Gutshaus in Dreveskirchen ist fast voll ausgelastet, die Grundschule ebenfalls in Dreveskirchen, sichert unseren Kindern kurze Schulwege und ein erfolgreiches Lernen.

Die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Blowatz hat die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit anderen Behörden und Organisationen, eine schnelle Brand- und Hilfeleistung bei einem Notfall im Gemeindegebiet zu garantieren und durchzuführen. Alle aktiven Mitglieder leisten ihren Dienst freiwillig und ehrenamtlich für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Blowatz!

Außerdem unterhalten wir eine sehr aktive Jugendfeuerwehr, im Alter zwischen 6 und 18 Jahren.

Unsere Wehr stellt folgenden Mitgliederbestand auf: 24 aktive Mitglieder davon 2 Frauen, zusätzlich 3 Ehrenmitglieder, 19 Jugendmitglieder und viele Sponsoren.
Das Einsatzfahrzeug ist ein KLF 8/8 (Baujahr 2003). KleintankLöschFahrzeug, Nennförderstrom 800 Liter pro min bei einem Nennförderdruck von 8 bar mit eingeschobener TS (Typ Jöhstadt ZL 1500). Fahrgestell: Mercedes-Benz, Aufbau: Empel, Funkkennung: Florian 25-41-48-01,Besonderheit: 800 Liter Löschwasser an Bord.
Das Einsatzaufkommen im vergangenen Jahr (Stand 31.12.2012) lag bei: 1 Brandeinsätzen und 8 technischen Hilfeleistungen.

Vorstand unserer Wehr:
Wehrführer Tino Schomann
stellv. Wehrführer Frank Scholz
Gruppenführer Renè Bangel
Jugendwart Olaf Reinike
stv. Jugendwart Niels Harder
Gerätewart Johann Hartig
Schriftwart Tina Harder
Mitglied laut HS: Lisa Behling

Die Aufgaben des Vorstandes sind unter anderem das Aufstellen des Dienst- und Haushaltsplanes für den Bereich Feuerwehr, sowie die Beratung bei der Anschaffung von neuen Geräten. Des Weiteren leiten und koordinieren Sie die Einsätze (Wehrführer, dessen Stellvertreter sowie die Gruppenführer).

Stand: 2/2015

Letztes Wochende im August. War das eine Wanderung! Bei schönstem Wetter, guter Laune, reichlich Keksen und Getränken, machten wir uns auf, die ca. 8 Kilometer lange Strecke zu bewältigen.
Der Weg durch die  idyllische  Landschaft von Barnekow wurde von einigen kleinen Stationen gesäumt, wo die Feuerwehrjugend als auch wir aktiven Kameraden  Geschicklichkeit und Fachwissen testen durften.
Die Barnekower Kameraden hatten sich kleine Nettigkeiten für uns überlegt: Vom Balanceakt über eine Slackline, über den sportlichen Hindernisparcour, zu der Knotenstation über ein kurzes Quiz zum Feuerwehrwissen bis hin zum "Durchdrehen der man in black" (mit geschwärzten Sonnenbrillen den Traktorreifen über eine Strecke zu rollen).
 
Letztlich belegten von den 11 Jugendmannschaften die Schönberger den ersten, die Stover den zweiten und wir Blowatzer den dritten Platz.
Die vorderen 3 Ränge der 20 Erwachsenenmannschaften belegten ebenfalls die Schönberger, Alt Meteln und Papenhusen.
 
So verbrachten wir einen schönen Vormittag mit ganz viel Teamgeist, Freude und Durchhaltevermögen.....und nur einigen wenigen Blasen an den Füßen ;O)

Anke

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