Einsatznummer: 03/19
Datum: 12.04.2019, 21.51 Uhr
Einsatzstichwort: B-Geb max 3 Geschosse
Alarmierte Kräfte:

FFW Blowatz
FFW Stove
FFW Neuburg
Polizei

Eingesetze Kräfte: 13 Kameradinnen und Kameraden

Blowatz/Boiensdorf (jk). Am Abend des 12. April wurden wir in unserer Nachbargemeinde Boiensdorf alarmiert. als Einsatzstichwort wurde der Brand eines Anbaus an einem Mehrfamilienhaus ausgegeben.

Vor Ort hat sich die Meldung bestätigt. Bei Umbauarbeiten ist ein großer Holzbalken versehentlich in Brand geraten. Hier kam es zu einem Schwelbrand innerhalb und außerhalb des Balkens.

Der Balken wurde mittels Brechwerkzeug und Kettensäge freigelegt und abgelöscht. Mit der Wärmebildkamera wurde der Balken weiterhin auf weitere Glutnester kontrolliert.

Wir rückten mit beiden Fahrzeugen und dem Anhänger Wasserversorgung lange Wegestrecke sowie 13 Kameradinnen und Kameraden aus. Um 23.45 Uhr meldeten wir uns wieder einsatzbereit an der Blowatzer Wache.

 

Einsatznummer: 02/19
Datum: 08.04.2019, 17.46 Uhr
Einsatzstichwort: B-Objekte
Alarmierte Kräfte:

FFW Blowatz
FFW Kirchdorf/Poel

Eingesetze Kräfte: 11 Kameradinnen und Kameraden

Blowatz/Timmendorf, Insel Poel (jk). Am heutigen Montag wurden wir zur Nachbarschaftshilfe nach Timmendorf auf die Insel Poel alarmiert. Dort brannte auf dem Campingplatz ein Wohnwagen sowie die unmittelbare Umgebung.

Zeitgleich mit unserem Eintreffen meldete der Kirchdorfer Einsatzleiter, dass das Feuer unter Kontrolle sei und keine weiteren Kräfte benötigt werden. Ein Eingreifen durch uns war also nicht nötig.

Wir rückten mit beiden Fahrzeugen sowie dem Anhänger Wasserversorgung lange Wegestrecke sowie 11 Kameradinnen und Kameraden aus. Um 18.40 meldeten wir uns wieder einsatzbereit an der Blowatzer Wache.

Einsatznummer: 06/18
Datum: 06.12.2018, 00.00 Uhr
Einsatzstichwort: TH, Tür öffnen
Alarmierte Kräfte:

FFW Blowatz
Polizei
Rettungsdienst

Eingesetze Kräfte: 7 Kameradinnen und Kameraden

Blowatz (jk). Der Nikolaustag hatte gerade erst begonnen, da wurden wir von der Polizei in die Ortslage Blowatz für die Öffnung einer Tür angefordert. 

Wir schufen einen Zugang ins Gebäude und übergaben dann die Einsatzstelle an die Polizei.

Nach Beendigung der polizeilichen und rettungsdienstlichen Maßnahmen unterstützten wir noch bei der Eigentums- und Gebäudesicherung.

Wir rückten mit beiden Fahrzeugen und 7 Kameraden aus. Um 00:58 Uhr meldeten wir uns wieder einsatzbereit an der Blowatzer Wache. 

 

Einsatznummer: 01/19
Datum: 02.01.2019, 11.49 Uhr
Einsatzstichwort: H-Sturm, Deichaufsicht
Alarmierte Kräfte:

FFW Blowatz
Amtswehrführer

Eingesetze Kräfte: 20 Kameradinnen und Kameraden

Blowatz (jk). Das Sturmtief "Zeetje" verschonte auch die Blowatzer Feuerwehr nicht. Das erste Sturmtief 2019 ließ uns zunächst unbehelligt, so dass wir trotz Sturmböen jenseits der 105 km/h zu keinen Sturmeinsätzen gerufen wurden.

Allerdings brachte "Zeetje" eine Sturmflutwarnung mit sich. Unsere Wehrführung begann um 11:49 Uhr mit den ersten Kontrollfahrten an den zum Gemeindegebiet gehörigen Deichen und gefährdeten Straßen. Die Situation spitzte sich zu, so dass um 12:47 Uhr Vollalarm für die Blowatzer Kameraden ausgelöst wurde.

Unsere Aufgabe bestand vordergründig in der Deichsicherung an den Wodorfer Wiesen. Bei Pegelständen von 6,92 Meter in der Spitze am Pegel Wismar drohte der Deich zu überspülen. Zusätzlich wurden bereits einzelne Durchsickerungen festgestellt.

Zur Gefahrenabwehr wurde der Deich an besonders gefährdeten Stellen mit Sandsäcken verstärkt. Die Sandsäcke wurden am Kindergarten in Dreveskirchen mit Sand aus der großen Sandkiste gefüllt. Außerdem befüllten wir noch Big-Bags mit Kies aus unserer Nachbargemeinde Boiensdorf. Die Big-Bags kamen nicht mehr zum Einsatz, werden aber in Bereitschaft weiter vorgehalten.

Nachdem die Pegelstände langsam wieder fielen, konnte die Warnstufe 3 um kurz nach 20 Uhr aufgehoben werden, so dass dieser Einsatz um 20:14 Uhr am Gerätehaus beendet werden konnte. Die Pegelstände bleiben aber weiterhin unter Beobachtung, so dass wir bei Bedarf schnell wieder eingreifen können.

Die Versorgung der Mannschaft wurde erneut durch unseren Versorgungstrupp sichergestellt.

Wir rückten mit beiden Fahrzeugen und 20 Kameradinnen und Kameraden aus. 

 

Die Deichkrone drohte an mehreren Stellen überspült zu werden

 

Lagebesprechung im Gerätehaus 

  

Die Kameraden Thilo Hartig und Olaf Reinike befüllen Sandsäcke an der Kindertagesstätte in Dreveskirchen. Die gefüllten Säcke wurden dann mittels Trecker zum Einsatzort an den Wodorfer Wiesen transportiert.

 

Rechts der Faulbach, dessen Ablauf in die Ostsee mündet, links die Wodorfer Wiesen, deren Niveau unter dem Meeresspiegel liegt.

 

Der Deich ist durchzogen von Maulfwurfsgängen, durch die Wasser durchsickert. Diese Sickerstellen wurden notdürftig mit Sandsäcken verschlossen.

 

Stellen, an denen die Überspülung des Deiches drohte, wurden mit Sandsäcken erhöht.

 

Bis zur einsetzenden Dunkelheit wurden Sandsäcke auf den Deich an den Wodorfer Wiesen verbracht. Danach war ein sicheres Arbeiten für unsere Einsatzkräfte nicht mehr zu gewährleisten, da die entlegenen Deichabschnitte nicht ausgeleuchtet werden konnten. Somit mussten wir uns auf Kontrollgänge beschränken. Glücklicherweise fiel der Wasserpegel mit dem nachlassenden Wind, so dass keine weiteren Maßnahmen mehr nötig wurden.

 

 

Einsatznummer: 05/18
Datum: 02.11.2018, 11.17 Uhr
Einsatzstichwort: Strohmiete brennt, ca 300 Ballen
Alarmierte Kräfte:

FFW Blowatz
FFW Neuburg
FFW Stove
Polizei

Eingesetze Kräfte: 18 Kameradinnen und Kameraden

Blowatz (jk). Am Freitag wurden wir in die Ortslage Dreveskirchen gerufen. Hier stand eine Strohmiete mit ca. 300 Ballen in Vollbrand.

Aufgrund des Einsatzstichwortes wurden die Feuerwehren aus Neuburg und Stove zeitgleich mit uns alarmiert. Am Einsatzort angekommen bestätigte sich das Einsatzstichwort. Unser Wehrführer als Einsatzleiter entschied, die Strohmiete kontrolliert abbrennen zu lassen. Die Kräfte wurden auf die vor Ort befindlichen und nachrückenden Blowatzer Kameraden konzentriert, so dass die Neuburger Wehr nach ca. 1 Stunde und die Stover Kameraden nach ca. 2 Stunden aus dem Einsatz entlassen wurden.

Erschwerend kam hinzu, dass das Feuer durch den immensen Funkenflug auf benachbarte Strohmieten überzugreifen drohte. Dies konnten wir durch massiven Einsatz eines Löschwassermonitores verhindern.

Bei diesem Einsatz hatte unsere neue Versorgungseinheit ihre "Feuerprobe". Die Versorgungseinheit hat sich erst letzte Woche gebildet und stellt bei längeren Einsätzen die Versorgung unserer Einsatzkräfte mit Speisen und Getränken sicher.

Wir rückten mit beiden Fahrzeugen und 18 Kameraden aus. Um 00:20 Uhr meldeten wir uns wieder einsatzbereit an der Blowatzer Wache. 

Am Samstag folgten noch Nachlösch- und Aufräumarbeiten. Hier waren unsere Kräfte nochmals zwei Stunden im Einsatz.